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Neue Klangwelten auf Eagle Classic & Eagle Ganassi

Zwei Altblockflöten und mehrere Sopranblockflöten.
Links hinten die Eagle Classic (hier: E3) neben einer barocken Altblockflöte.

Blockflötenparadies der Kunaths (Fulda)
Hier gibts neuerdings fast jede Woche ein Samstagswebinar
mit berühmten Dozent*Innen. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt! 
Heute erfahren wir von Adriana Breukink, Blockflötistin, Flötenbauerin und Entwicklerin der wunderbaren “Adlerflöte”, wie sie seit ca 2007 mit der Entwicklung ihrer sehr besonderen Flöte experimentierte (ein bissel verwandt mit Adris Traumflöte, die ja auch aus ihrer Werkstatt stammt). Innerhalb der nächsten Jahre entwickelte sie stufenweise daraus dieses erfolgreiche Blasinstrument mit vollem, sehr starken Klang und einigen Tönen mehr als gewöhnlich. Sie ist dicker, lauter, schwerer – anders.
Und es gibt sie angepasst für lunare und solare Menschen (Terlusollogie).
(Sehr interessant, dass ich einfach deshalb keine Highheels tragen kann, weil ich lunar bin – – naja, das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint 😉

Hier ist sie selbst – bevor es unten mit Frank Overschelp weiter geht.

Wir erfuhren von Adriana, dass der Anblick von fliegenden Adlern (Eagles) mit weißem Kopf sie zu der Design Idee und dem Namen ihrer neuen Instrumente inspirierte. Die hatten dann anfangs auch ein oben weißes Kopfteil.
Blockflötist Frank Overschelp, heute ihr Teamkollege,  demonstriert uns die Möglichkeiten und Herausforderungen der Eagles in den verschiedenen Ausführungen “classic” (siehe mein Foto) bzw. “Ganassi” mit großer Vituosität.
Fast alle Teilnehmer*Innen haben ihre Eagle Ganassi dabei – und testen engagiert und neugierig neben ihren abgeschalteten Mikros. Frank Overschelp lässt uns reihum vorführen, wie weit unsere Kompetenz schon reicht und gibt Tipps.
Ja – es braucht die Kraft des ganzen Körpers, was wir Blockflötist*Innen nicht gewohnt sind (besonders die “Classic”).
Und fast noch wichtiger: Die neuen hohen Töne fordern neue Griffe – und man muss erstmal üben, alle Töne mit dem neuen tiefen E zu verbinden, für das man nun auch noch erstmals den linken Kleinfinger aus dem Dauerurlaub holen muss….
Tröstlich, dass es allen gleich schwer fällt, es braucht mitunter jahrelanges Einstudieren.
Aber der Klang – das ist schon was!