Über mich

Anne Pape, geboren in Berlin, Wahl – Erlangerin, Blockflötistin, Sängerin, Pädagogin, Leiterin des Musikinstitut MusiCeum Erlangen

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Blockflöten – Foto Anne Pape

Jenseits aller offenbar nicht ausrottbaren Vorurteile  finde ich, dass Blockflöten einen wunderbaren Klang haben, dass man sich auf ihnen sehr gut ausdrücken kann und dass bestimmte Werke nur auf Blockflöten richtig gut klingen. Daher lohnen sich eine fundierte Ausbildung, hochwertige Instrumente und musikalisches Engagement a u c h in der Welt der Blockflöten unbedingt!

Als flötenbegeisterte Lehrerin für meine Schüler /innen und hoffentlich immer inspirierende “Trainerin” und Begleiterin meiner Ensembles in Erlangen versuche ich, diese Überzeugung täglich umzusetzen.

In lockerer Reihenfolge möchte in meinem Blog verankern, was mir auffiel, wichtig schien und interessant vorkam. Dazu darf sich auch gelegentlich Bewährtes aus meinem Unterricht gesellen.
Ich lade ganz herzlich zum Stöbern ein und freue mich sehr auf Kommentare oder Mailfeedback.
Anne Pape
Und wer noch Details über meinen musikalischen Werdegang erfahren möchte, kann gern weiterlesen:

Foto Anne Pape

 “Ich werde Musiklehrerin!”  mit diesem Satz fasziniere ich bereits mit Vier meine Berliner Familie.
Mutter spielt Klavier und Akkordeon, Vater Ziehharmonika. Opa war berühmter Geigenvirtuose zunächst u.a. an der Komischen Oper in Berlin, am Ende als Konzertmeister und Leiter einer eigenen Geigenschule  in Los Angeles.
Erste – nahezu tägliche – Konzerte mit klassischem Programm ab dem 7. Lebensjahr im Kinderzimmer gemeinsam mit meiner Schwester 🙂
Bereits als Studentin unterrichte ich an der historisch bedeutsamen Musikschule Berlin – Steglitz (Gründungsort der Wandervogelbewegung in den 20ger Jahren des 20. Jh) Blockflöte und leite meine ersten Blockflötenensembles. Den beruflichen Abschluss als Musiklehrerin werde ich dann erst (nach jahrelanger Konzerttätigkeit einerseits –  aber auch  einem abgeschlossenen Studium und “fachfremder” Berufstätigkeit in meinem zweiten Interessenfeld) als Zweitberuf  am Nürnberger Meistersingerkonservatorium erwerben (heute HfM).

1981 der Umzug nach Erlangen. Ich finde dort ganz schnell den Anschluss an die Barockmusikszene, heißt: Viele Konzerte als Sängerin – seltener auch als Flötistin –  in barocken Kammermusikbesetzungen wie So La La,  Le petit Concert und A musicall banquet.
Jahrelange Abrundung des historischen Quellenwissens und Umsetzung in die spannende Praxis auf Kursen von Walter Waidosch (heute Akademie für Alte Musik Burg Sternberg) und Dr. Ernst Kubitschek (Uni Wien). Musizieren aus Faksimiles und alten Schlüsseln wird zur Selbstverständlichkeit.
Parallel auch 10 Jahre mit dem Ensemble Dirrekt (Ltg. Hans Dirr, Erlangen)  ganz Neue Musik, darunter Uraufführungen und Werke, die die Grenzen zu darstellender Kunst oder Schauspiel überschreiten. Eine tolle Herausforderung!
Außerdem nehme ich aus Neugier Unterricht in Cello und Klarinette.

Berufliche Gegenwart: Das Musikinstitut MusiCeum Erlangen habe ich 1998 gegründet und leite es bis heute, natürlich mitsamt der Blockflötenklasse, Ensembles und dem Erlanger Blockflötenorchester EBO. Die eigene Konzertpräsenz ist seitdem rapide geschrumpft, das ist aber ok so. Zum Glück liebe ich meinen Beruf und genieße ansonsten das Leben mit meiner Familie!

Und sonst zu finden unter:

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Webseite MusiCeum: www.musiceum.de

2 comments

  1. Hallo Frau Pape,
    ich habe eine Tenorblockflöte geschenkt bekommen, die nach der deutschen Grifftabelle gespielt werden müsste.
    (4. Loch größer als das 5.) Der Unterschied zwischen der deutschen und barocken Spielweise ist mir inzwischen bekannt. Da ich erst mit dem Spielen beginne, stellt sich mir die Frage, ob ich auf meiner Flöte (deutsche Grifftabelle) auch grundsätzlich nach der barocken Grifftabelle üben und spielen kann oder klingt das dann schief ? Das 6. Loch hat 2 Löcher (d und dis) und das C hat eine Klappe, sodass ich das tiefe Cis wahrscheinlich auch nicht spielen könnte. Da stellen sich mir viele theoretische Fragen, von denen ich hoffe, dass Sie die mir beantworten können, da ich im Netz keine Antwort darüber finde. Ich würde mich freuen, wenn ich von Ihnen eine Nachricht darüber erhalte und freue mich über das theoretische Wissen was Sie hier zur Verfügung stellen.
    Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr und vielen Dank im voraus 🙂

    1. Hallo Frau Stember,
      wie schade, ich lese Ihre Anfrage erst heute…. Wenn Ihre Tenorflöte eine sogenannte deutsche Bohrung hat, unterscheidet sich dies ja zunächst gerade im Anfangsbereich nur im hohen und tiefen F. Die greifen Sie “deutsch” (also rechts nur Zeigefinger), denn barock klingen die Töne nicht korrekt. Das tiefe Cis werden Sie nicht so schnell brauchen – und auch nur sehr selten. Vielleicht war diese Antwort noch hilfreich? Viel Erfolg und Gruß, Anne Pape

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