
Seit vielen Jahren leisten uns 6 Gemshörnchen als i-Tüpfelchen innerhalb eines Blockflötenkonzerts gute Dienste.
Spontan habe ich unseren Gemshörnchen-Satz (von Rainer Schwarze) bei den Blockflötenfesttagen Bad Kissingen um einen weiteren Tenor und einen neuen Bass aus der„Klangbäckerei“ von Alois Biberger erweitert. Diese Hörnchen sind erstaunlich dünnwandig gearbeitet und dadurch sehr leicht. Bei größeren Instrumenten mit ihren eigenwilligen Formen ist das ein Grund zur Freude!!!!
Tatsächlich geben sie allerdings etwas mehr Luftgeräusche von sich – was man durch anderes Anblasen mindern kann:
Alois Biberger gab uns den Tipp, sie mit spitzen Lippen quasi „oben drauf“ anzusetzen, also nicht zwischen die Lippen zu legen. 🙂

Und die STIMMUNG?
Erstmal großer Schreck: die beiden neuen Hörnchen sind deutlich höher als die vorhandenen!
Abhilfe schaffte zunächst ein schlichter breiter Gummi, der das Labium oben ein kleines bisschen abdeckt – alles wird etwas tiefer. (Foto)
Beim ersten Proben mit den alten und neuen Instrumenten zeigte sich aber, dass die beiden „Neuen“ sich so gut mischen, dass wir ziemlich problemlos sauber spielen konnten 🙂 Sogar auch ohne Gummiring.
Für anspruchsvollere Stücke, die viele Halbtöne brauchen, habe ich eine Grifftabelle ausprobiert und gemalt – die kommt später noch in diesen Blog.
Hier gibts ein wenig Hörnchenmusik zum Anhören und als Motivation für künftige Proben, gespielt von der Cöllner Compagney












